21.3.1685 - 28.7.1750
"... dass er sie vor der Mittelmäßigkeit bewahre!"
JOHANN SEBASTIAN BACH, Musiker und Komponist
Der Komponist Claude Debussy schrieb:
”Schauen wir auf Bach, den lieben Gott der Musik, an den die
Komponisten ein Gebet richten sollten, bevor sie sich an die Arbeit
setzen, auf dass er sie vor Mittelmäßigkeit bewahre: schauen wir auf
sein umfangreiches Werk, in dem wir auf Schritt und Tritt Dingen
begegnen, die so lebendig sind, als wären sie erst gestern
entstanden...”
Erst viele Jahre nach seinem Tod wurde Bachs Bedeutung für die Musik
begriffen. Weder er noch seine Zeitgenossen waren sich seiner
Außergewöhnlichkeit bewusst.
Die unterschiedlichen Formen der Musik seiner Zeit und die, die es vor
ihm gegeben hatte, führte er zusammen, kombinierte sie bis zur höchsten
Vollendung. Das war Bachs Genialität.
Sein Werk bildete als Zusammenfassung der europäischen Musik die
Plattform, von der aus über die Rokoko-Epoche hinweg, die Entwicklung
zur Klassik entstand.
Als Vollwaise kam er mit 10 Jahren zu seinem älteren Bruder, der ihm
verschiedene Instrumente beibrachte. Mit 15 Jahren wurde er
Berufsmusiker, Chorsänger in Lüneburg, mit 18 Violinist am Hof in
Weimar... Es folgten viele weitere Stationen in Deutschland.
Johann Sebastian Bachs Orgelmusik zählt heute, 250 Jahre nach seinem
Tod, zum Bedeutendsten, was jemals geschrieben wurde.
Der "liebe Gott" der Musik war ein begnadeter Meister, viele Werke
seines geniale Schaffens bilden die Glanzstücke heutiger
Konzertprogramme.
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